
Der Saal kann auf eine weit über hundertjährige und sehr wechselhafte Geschichte zurückblicken. |
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| Heinrich Vogeler, der in der Wirtschaft auch ein Künstlerzimmer eingerichtet hatte, verzierte zu des Kaisers Geburtstag 1896 das Deckengewölbe mit Jugendstil-Ornamentik. |
In Berichten und Anzeigen aus der ehemaligen Worpsweder Zeitung finden sich noch Hinweise auf die verschiedensten Veranstaltungen aus der Kaiserzeit bis in die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. Bereits in den ersten Jahren nach der Eröffnung fanden im Saal Ringwettkämpfe statt und natürlich auch Vereinsfeste, Bälle und Theateraufführungen. |
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| Im Jahre 1915 erhielt der Gastwirt Hermann Schröder auf einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für den hoch verschuldeten Betrieb und versuchte, den Saal mit unter- schiedlichen Veranstaltungen neu zu beleben ... Konzerte inbegriffen. |
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Fünfzig Jahre später wurde das "Hotel Stadt Bremen" von der amerikanischen Militärbesatzung requiriert und der Saal auch für Gottesdienste und Basketball-Spiele benutzt. Zirkusleute, Hellseher und Tierschauen füllten den großen Raum ebenso wie Gerichtsverhandlungen und Partei- versammlungen. |
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| Heute gehört das gesamte Gebäude, dessen Giebelteile bereits um 1750 entstanden sein müssen, Schröders Neffen, der es inzwischen an ein italienisches Restaurant und eben an die "Music Hall Worpswede" ver- pachtet hat. |
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