Extrem, ausgefallen und originell. Massentauglich und trotzdem
kulturell wertvoll. Alles geeignete Schlagwörter, um dem
Phänomen RED HOT CHILLI PIPERS näher zu kommen.
Doch mit der Nähe sollte man vorsichtig sein, denn es besteht
Verbrennungsgefahr. Achtung: diese Band ist heiß! Warum?
Es gibt nur ganz wenige Musikstile, die es im Hinblick auf
Power, Wucht und Lautstärke mit Rock ’n’ Roll oder den für
Schottland so typischen „Pipes & Drums“ aufnehmen könnten.

Die RED HOT CHILLI PIPERS kamen als Erste auf die
abgedrehte Idee, beides miteinander zu verbinden und so die
durchschlagende Wirkung beider Musikstile anzureichern.
Das Ergebnis ist faszinierend wie originell zugleich und löst
ein musikalisches Erdbeben aus. Eine solch wuchtige Erschütterung
hat durchaus seine guten Seiten. Gräben, die
zwischen verschiedenen Kultursparten klaffen, werden zugeschüttet,
musikalische Brücken werden gebaut. Die Chillis
sind unermüdlich dabei, Rock ‘n’ Roll Klassiker von AC/DC
bis ZZ Top zu plündern und in den Bannkreis der „Pipes &
Drums“ zu stellen. Klar, sie sind eine Coverband, aber was für
eine! Eine revolutionäre!!
Der durch Mark und Bein gehende Ton schottischer Dudelsäcke
wetteifert mit kreischender E-Gitarre. Wer wird das
Duell
um die heißesten 64stel gewinnen? Wer kann die verwegensten
„blue notes“ spielen? Der E-Gitarrist oder der Piper?
Wer wird den Fans mehr einheizen? Die über die Bühne wirbelnden
Snare Drummer oder der Mann am Schlagzeug? All
das hat etwas Martialisches und Verwegenes an sich. Es rührt
an uralte Instinkte. Wenn man dieses Klangkonzept großen
Rock und Pop Hits überstülpt, klingen die bekannten Ohrwürmer
völlig archaisch. Um einen Hit quasi in die Ewigkeit zu
befördern, braucht man einfach Pipes & Drums. Mit anderen
Worten: das ist der Ritterschlag für eine Melodie. Sie wird in
den Rang der Tradition erhoben.
Zum Markenzeichen Sound, der absolut Stadion tauglich ist,
kommt auch eine optisch ausgereifte Präsentation. Die Chillis
haben ihre eigenen Uniformen, Kilts und Dudelsacküberzüge
entworfen. Die Dynamik einer „marching band“ bewahren sie
auch auf einer festen Bühne. Diese wilde Energie, eingefangen
auf ein paar Quadratmetern, hat das Wilde eines Tigers
im Käfig, der sich fauchend gegen die Gitterstäbe wirft.
In
jeder
Hinsicht ist hier Elite am Werk. Die Piper sind Absolventen
der „Royal Scottish Academy of Music“ und unter den
Drummern findet man sogar Weltmeister der „drumming
championships“!
Und der Bandleader Stuart Cassells war der
BBC „young trad musician of the year“.
High voltage tradition
Zu einem RED HOT CHILLI PIPERS Konzert gehören Rock
Hymnen wie „We will rock you“ und „Smoke on the Water“.
Der gute alte Jimmy Hendrix und AC/DC Klassiker darf nicht
fehlen oder auch „Clocks“ von Coldplay. Dann wird es kurz
typisch schottisch und die Fans werden mit virtuos gespielten
Jigs & Reels verzückt. Und zwischendurch immer wieder
„große Gefühle“, wenn ein Slow Air eingestreut wird.
Mit
einem aufwendigen Arrangement würde er als Soundtrack
jedem Kinofilm über die Highlands zur Ehre gereichen.
Der kometenhafte Aufstieg der RED HOT CHILLI PIPERS in
Kürze. 2007 nimmt die Band an der TV Talent Show der BBC
„When will I be famous?“ teil und gewinnt sie. Die CHILLIS
werden mit Konzertanfragen überschüttet und müssen bis zu
dreimal am Tag auftreten. Das Debütalbum „Bagrock to the
masses“ wird mit Platin ausgezeichnet. Kein Geringerer als
Phil Collins schreibt für die CD die „Sleevenotes“ (der Popstar
ist nämlich selber ein begeisterter Bagpiper). Der schottische
Außenminister überreicht auf dem New Yorker Time Square
der Band die Platin Auszeichnung, die Band spielt spontan
auf, der Verkehr bricht zusammen. Danach marschiert die
Band an der Spitze der „Tartan Parade“ die 6th Avenue entlang
und wird von Hunderttausenden New Yorkern umjubelt.
2007 werden die RED HOT CHILLI PIPERS bei den „Scottish
Music Awards“ zur besten live Band gekürt. Die ersten
Nachahmer
Bands formieren sich bereits. 600 Schulkinder haben
sich allein in dem Stadtbezirk von Glasgow, aus dem die
Chillis
kommen, zum Dudelsackunterricht angemeldet.
In
China, USA und Europa begeistert die Band bei zahlreichen
Festivals. „Bagrock to the masses“ ein Begriff mit Substanz.
Und die London Times schreibt: „It’s a total blast!“