Lydie Auvray
Lydie Auvray! Das ist ein Markenzeichen, eine magische Formel, die mit zunehmender Konzertdauer allenthalben ein wie selbstverständliches Lächeln in die Gesichter der Zuhörer malt, ja regelrechte Glücksgefühle beim Publikum auslöst.
Neben den dazu erforderlichen musikalischen Zutaten ist es nicht zuletzt die Persönlichkeit von Lydie Auvray selbst, die für diesen wundersamen Prozess verantwortlich ist. Unmittelbar und zum Greifen nah sind ihre Präsenz und die überbordende Spielfreude, die vermeintlicher Routine nach immerhin 30 Jahren keine Chance lässt. Lydie Auvray spielt nicht nur ihre Stücke, sie lebt sie geradezu.
Die unverkennbare Mischung verschiedener musikalischer Quellen, die bei Lydie Auvray zu einem ganz eigenen Sound verschmelzen, kennt keine Berührungsängste. Es ist eine schwebende, leichtfüßige und temperamentvolle Musik, die mit Jazzelementen spielt, die die Fröhlichkeit der Musette-Walzer, Lydie Auvrays musikalische Wurzel, mit der Sinnlichkeit des Tangos und der Lebensfreude der karibischen Musik mit viel Charme und Esprit zu einem eigenen unverwechselbaren Stil vereint.
Bestsellerautor Thommie Bayer drückte das vor ein paar Jahren so aus: „Man könnte hundert Akkordeonisten miteinander spielen lassen, wäre unter ihnen Lydie Auvray, man hörte sie heraus“.
Zu der im August 2008 veröffentlichten DVD „Soirée“ schreibt Lydie Auvray:
„30 Jahre schon übe ich diesen wunderbaren Beruf aus! Was für ein Glück! Was für ein Privileg!
Und 25 Jahre gibt es schon die Auvrettes?! Unglaublich! Ich erinnere mich noch ganz genau an die Anfänge. Im kleinen Bus zu fünft unterwegs, durch die kleinen Clubs, alles selbst gemacht, die Anlage aufgebaut, die selbst produzierte erste Schallplatte (damals gab’s noch keine CDs) in der Pause verkauft, die Anlage nach dem Konzert wieder abgebaut, obwohl ganz schön geschafft, dann ins nächste - meist „graue“ - Hotel...Toll war’s!
Und ist es immer noch! Und die Hotels sind auch besser geworden!
Und jetzt haben wir diese beiden Geburtstage gefeiert, zusammen mit Freunden und Weggefährten (oder vielmehr einige davon). Mit dabei waren u.a. Elke Heidenreich, Hannes Wader, Stefan Stoppok und das Streichquartett „Indigo“. Dieses Dokument in Form der vorliegenden DVD ist hoffentlich mehr als ein kleiner Eindruck von diesem besonderen Abend, von dieser „Soirée“. Zumindest wünsche ich mir, dass Sie beim Anschauen zwei Stunden lang Freude damit haben.“
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