Good day for the Blues
Wenn Anne Haigis ihre Reibeisenstimme erhebt, gleich ob in deutscher oder englischer
Sprache, dann schwingt eigentlich immer das Blues-Feeling mit, auch wenn sie seit ihren
Teenie-Tagen in den späten 1970er Jahren nicht mehr oft klassische 12-Takter gesungen
hat.
Besonders bei ihren Konzerten im Duo mit Jens Filser, den man hierzulande zu den ver
siertesten und leidenschaftlichsten Bluesgitarristen zählen kann, blieb der eine oder andere
Blues-Titel nicht aus. Bereit zum Risiko und zur hemmungslosen Improvisation wurde so
manches abendliche Highlight geboren, aus denen sich im Laufe der Zeit das Repertoire für
ein vollständiges Album entwickelt hat. Nach ihren Konzerten kam dann immer wieder die
Frage am CD-Tisch: "Auf welcher Scheibe ist am meisten Blues?". Und darauf soll es ab
sofort eine klare Antwort geben.
Stimmen über Anne Haigis
„Ihre Stimme ist wahrlich atemberaubend. Fesselnd in den starken Momenten, gläsern
zerbrechlich mal, dann wieder donnernd und immer mit einem Timbre versehen, das
man nicht erlernen kann. Entweder man kann es oder man kann es eben nicht.
Anne Haigis ist im Blues zu Hause, auch im Folk bis hin zum Gospel.“
(Stefan Kritzer)
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„Und dann kommt sie auf die Bühne. Ein Donnerhall von einer Frau.
Anne Haigis jagt ihre Stimme los, die entfesselt, was sich nicht wehrt.
Ungestüm und gleichzeitig unbeschwert wie die launigen Einlassungen
der Schwäbin.“
„Warm und volltönend in der Mittellage, kraftvoll und etwas rauh in den
höheren Tönen – eine Powerfrau durch und durch, die ihre Lieder nicht
nur singt, sondern lebt. Viele Songs werden durch Gitarrensoli von
Jens Filser, der in allen Stilrichtungen zwischen Blues, Rock, Country
und Folk gleichermaßen zu Hause zu sein scheint, bereichert.“
(WAZ)
***
„30 Jahre Jazz, Soul, Folk, Rock und Liedermacherpoesie in Deutsch
und Englisch meißelt Haigis’ außergewöhnliches Organ zwischen tiefen,
weichen Klangfarben, kraftvollen Mittellagen und der krachenden, auch
kratzenden und kratzbürstigen Rauheit einer Janis Joplin in die Gehörgänge…“
(Thomas Richter)
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